bachelorarbeit + entwurf + seminar + workshop | ≥ 6. semester

Beschreibung:

Neben den Grundlagen in der ersten vier Semestern und dem internationalen Jahr bieten wir im Rahmen des weiteren Bachelorstudiums die Möglichkeit an übergeordneten, projektorientierten Fragestellungen zu arbeiten. Diese Projekte repräsentieren die Themenschwerpunkte, die zusammen mit Studierenden oder Promovierenden am ibbte längerfristig bearbeitet werden.

Die Arbeit an diesen Projekten ist vielgestaltig im Sinne des forschenden Lernens mit je nach Themenstellung gegebenenfalls unterschiedlichen Schwerpunkten hinsichtlich Praxis-, Wissenschafts- und Handlungsbezug. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht in diesem Studienabschnitt der architektonische Entwurf, als zentrale Aufgabe zur Integration unterschiedlicher Parameter mit z.T. divergierenden Zielen.

Diesen Arbeitsbereich (Lehr- und Forschungsmodell) nennen wir "ibbteLABOR".

Die Arbeit an unseren Projekten kann vorzugsweise in Form eines Entwurfes aber auch als Seminar- oder theoretischen Projektarbeit erfolgen. Um den Einstieg zu erleichtern, haben wir für die Teilnehmer aus dem Bachelorstudiengang bereits einige Aufgaben herausgearbeitet und formuliert. Sie können aus folgendem breit gefächerten Angebot das passende wählen:

Eindrücke

bachelor – abschlussarbeit

entwurf + projektarbeit

seminare + workshops

Ziele:

Die Studierenden sind in der Lage, selbstständig theoretisch oder methodisch anspruchsvolle raum- und gestaltbezogene Fragestellungen zu bearbeiten. Sie können komplexe raumbezogene Problemstellungen auch mit Hilfe wissenschaftlicher Mittel innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens bearbeiten und dabei Lösungsmöglichkeiten entwickeln.

Sie können schrittweise für einen Hochbauentwurf die relevanten Parameter analysieren, eigene Ziele formulieren und daraus Konzepte bzw. Lösungsansätze entwickeln. Sie können im weiteren den Entwurf schrittweise von der konzeptionellen Idee bis in die Zusammenhänge des konstruktiven Gefüges und die Materialität bearbeiten und auf diesem Weg methodisch die architektonische Lösung des gestellten Themas finden. Dabei greifen sie auf die Analyse des Programms, der allgemeinen Anforderungen und des Kontextes, der Gebäude- und der Konstruktionstypologie zurück und sind in der Lage, alternative Lösungsansätze gegeneinander abzuwägen und Strategien zur Findung des angemessenen Entwurfskonzeptes zu entwickeln. Sie haben die Fähigkeit, grundsätzliche Lösungen für einen Hochbauentwurf anhand von Zeichnungen und Modellen zu visualisieren und zu materialisieren.

Sie besitzen die Grundfähigkeiten zum wissenschaftlichen Arbeiten und Argumentieren (unter anderem Hypothesenbildung und - prüfung, Erhebungen und Analysen, Literaturrecherche, wissenschaftliches Schreiben). Sie haben sich Kompetenzen wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit erworben und können Projekte mit anderen Beteiligten koordinieren, moderieren und diskutieren.

Die Studierenden können sich in baustoffliche, bauphysikalische oder gebäudetechnische Inhalte vertiefen und haben diese als z.T. gestaltprägend erkannt und erfahren. Sie erkennen die Mehrdimensionalität dieser Fachbereiche, denen sowohl das "Vernünftige" als auch das "Menschliche" innewohnt. Sie können sich außerdem Fachkompetenzen erarbeiten, die die eigene Entwurfsarbeit befördert oder gar befruchtet und die Kommunikation mit anderen Fachleuten ermöglicht und erleichtert.

Der Entwurf wird als integrativer Prozess oft divergierender Einzelaspekte erkannt und bearbeitet. Gebäude werden dabei als Systeme begriffen, die z.B. physikalischen Gesetzmäßigkeiten unterliegen und durch äußere und innere Einflüsse bestimmt werden. Die Verantwortung für Mensch und Umwelt wird erkannt und angenommen. Der Umgang mit unseren Ressourcen wird als wichtige Aufgabe des entwerfenden Architekten gesehen. Gebäude werden über ihren gesamten Lebenszyklus betrachtet und dafür entworfen.