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Gebäudehüllen aus Schilfgras (Phragmites), ein Realisierungsworkshop über den Wolken

Reduktion, Besinnung auf das Wesentliche, Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen, mit der „Kraft des Materials“ sind Leitmotive für dieses Projekt. Mit Unterstützung des Deutschen Alpenvereins erforschen wir Gestaltungsmöglichkeiten, Eignung, Haltbarkeit, … von Schilfgras für Dach und Fassade im hochalpinen Bereich.

Wir suchen ein engagiertes Team, das dieses Projekt im Sommersemester vorbereitet und im Sommer 2019 realisiert. Grundlage sind die Arbeitsergebnisse aus den vorausgegangenen Workshops und bereits gewonnene Erkenntnisse aus der Beschäftigung mit diesem faszinierenden, meist unterschätzten Material.

Der Bauplatz befindet sich in Vorarlberg/Österreich, genauer im Rätikon, unterhalb des Brandner Gletschers am Fuß der Schesaplana:

Es handelt sich um zwei kleine Bestandsgebäude auf einem Verbindungsgrat zwischen den Gipfeln Panüler und Wildberg. Sie versorgen die Mannheimer Hütte (2679 m) mit frischem Gletscherwasser. Beide Gebäude, die keine Augenweide sind aber den Weg auf den Grat markieren, sollen an- gemessen schöne „Kleider“ bekommen!

Im Mittelpunkt der Vorbereitung des Bauprojektes steht die intensive Auseinandersetzung mit der Hülle und zwei Bankelementen aus Holz, welche Sie mit ihren konstruktiven, materiellen, technischen Randbedingungen entwerfen und im Anschluss bauen werden. Diese Bankelemente werden wir aus Stuttgart zum Bauworkshop mit auf die Mannheimer Hütte nehmen und vor Ort zusammen mit dem Reet installieren.

Außerdem sind Transport und Montage unter erschwerten, hochalpinen Bedingungen zu organisieren. Für die Evaluationsphase müssen noch Konzepte entwickelt und deren Umsetzung vorbereitet werden.

Lehrpersonen:
Armin Kammer, Anke Wollbrink

Prüfer:
Armin Kammer